René Klampfer Mentorship

Deine Gedanken steuern Dein Wohlbefinden


Mit dem Semesterbeginn an den Universtitäten bekommt man immer auch ein wenig über die Studierendenzahlen mit. Zum Beispiel fand am 07.07.2017 der österreichweit idente Aufnahmetest für das Medizinstudium statt. Es ist beeindruckend, dass sich so viele Menschen beworben haben, um im Bereich der Gesundheit etwas zu lernen bzw. beizutragen.

Dabei musste ich daran denken, wie das gegenwärtige Gesundheitssystem aussieht und wie es der Gesellschaft gesundheitlich geht. Ich habe schon vermehrt davon gelesen, dass Menschen durch Stress bzw. psychischen Faktoren auch körperlich erkranken können.

Diese psychosomatischen Auswirkungen treten beispielsweise in Form von Rückenschmerzen, Magen-Darm-Problemen bis hin zu chronischen Beschwerden jeglicher Art auf.

Doch häufig geht es bei den vermeintlichen Sorgen und Problemen gar nicht um wirklich eingetroffene Situationen, sondern vielmehr um Überlegungen und Spekulationen, was sein könnte bzw. was passieren könnte. Es ist sozusagen die Angst, die den menschlichen Organismus strapaziert.

Diese Angst ist so stark und vereinnahmend, dass keine anderen Gedanken oder Gefühle mehr Platz haben. Wenn sich dies zeitlich gesehen in die Länge zieht, kann es auch mit einer Verbissenheit bzw. Besessenheit verglichen werden, welche einen einfach nicht mehr los lässt. Und dabei fühlt es sich so schwer an, diese Last abzuwerfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Es ist vor allem dann außerordentlich schwierig, die schlechten Gedanken zu vertreiben, wenn es schon zu einer Gewohnheit geworden ist. Diese chronische Angst zieht sich durch den Alltag und kann von den schwerer wiegenden Problemen bis hin zu kleinen Nichtigkeiten reichen.

In solchen Fällen neigen die Betroffenen häufig zu Floskeln wie „Ich bin vom Pech verfolgt!“ oder „Mit mir stimmt etwas nicht!“. Diese Negativität wird also auf ihr ganzes Leben und somit auch auf ihr Umfeld generalisiert.

Doch in Wahrheit unterscheiden sich diese Menschen von anderen nur in ihrer Denkweise. Denn obwohl ihr Leben schätzenswert ist, schaffen sie es auch, das Positive mit ihren negativen Gedanken zu verdrängen.

Dabei kann die Konzentration auf das Positive das Leben so viel schöner machen. Es beginnt schon dabei, dass man sich daran erinnert, wofür man dankbar ist. Und ich wage zu behaupten, dass jeder Mensch etwas hat, wofür er dankbar sein kann – so kann es sich noch so sehr davon unterscheiden, was andere Menschen als dankenswert erachten.

Um sich vor Augen zu führen, dass dies wirklich stimmt, kann man versuchen, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen. Zum Beispiel kann man damit beginnen, morgens nach dem Aufstehen drei Dinge zu notieren, wofür man dankbar ist. Was sich vielleicht schwierig gestalten mag, kann aber durch regelmäßiges Wiederholen gefestigt werden. Anschließend kann man abends noch drei schätzenswerte Dinge notieren, die einem an diesem Tag passiert sind. Dabei gibt es keinen Maßstab – das kann ein gutes Essen, ein Spaziergang in der Sonne, oder was auch immer sein.

Das Wichtige dabei ist, das Positive hervorzuheben, sodass das Negative keinen Platz mehr hat.

Wenn Du mehr über das Thema „Deine Gedanken steuern Dein Wohlbefinden“ erfahren möchtest, dann freue ich mich, wenn Du mich kontaktierst: office@rene-klampfer.at oder  +43 676 345 6852. Ich freue mich über Deine Kontaktaufnahme.

 

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