René Klampfer Mentorship

Spieglein, Spieglein …

Hast Du schon einmal von der Theorie gehört, die besagt, dass Menschen einander spiegeln? Das Verhalten, dass sie zeigen, entspricht also dem, das sie wahrnehmen.

Aus diesem Grund kann es manchmal vorkommen, dass uns jemand mit seiner schlechten Laune ansteckt und wir ihm diese so zeigen, wie sie uns gezeigt wird. Doch um beim Schönen zu bleiben, kommt es natürlich auch vor, dass man mit guter Laune angesteckt wird und diese auch weiter ausstrahlt.

Wenn man dies weiß, kann man das auch bewusst anwenden und so Gutes verbreiten. Beispielsweise kann bei einem Gespräch so viel Gutes entstehen und ans Licht gebracht werden, dass man zur Erkenntnis kommt, durch das Gegenüber viel Wichtiges gelernt zu haben.

Im Zuge des Gesprächs kannst Du auch direkt das von Deinem Gegenüber gesagte, nochmals wiederholen, um auch ihm bzw. ihr klar zu machen, wie es für Dich rüberkommt. Dies erinnert an die nicht-direktive Gesprächstherapie von Carl Rogers, die bewusst durch Gespräche zum Ziel führen soll, dass der Therapierte sich verstanden fühlt und so direkt nach einem Weg zur Veränderung gesucht werden kann.

Dadurch dass man zu einem Spiegel spricht, kann man in sich selbst hineinsehen und sich öffnen, wie man es im Alleinsein möglicherweise nicht schafft.

Natürlich ist diese Form des Empathieverhaltens auch eine Art der Selbsthilfe, da man durch das Hineinversetzen in die andere Person, das Verhalten bis zu einem gewissen Grad vorhersehen bzw. vorhersagen kann, was evolutionstechnisch als Schutzmechanismus angesehen werden kann. Bei einem verärgerten Gesicht, werden wir aufmerksamer und bedachter, was unser eigenes Verhalten dieser Person gegenüber betrifft. In solchen Situationen ist es besonders wichtig, dass die Kommunikation richtig gedeutet und nicht missverstanden wird.

Gerade in Unternehmen ist es wichtig, sich richtig und offen gegenüber zu stehen. Oft kann das Gefühl entstehen, dass die Führungsperson etwas vermittelt, was von den Mitarbeitern falsch aufgefasst und interpretiert wird. In solchen Fällen ist es meiner Meinung nach besonders hilfreich mit Feedbacks zu arbeiten.

Dazu gibt es viele unterschiedliche Leitlinien, welche zu erfolgreichem Feedback und somit zu erfolgreicher Zusammenarbeit führen. Zuallererst sollte das Feedback unbedingt konstruktiv sein, was bedeutet, dass der Feedback-Geber Verbesserungsvorschläge einbringt. Der Feedback-Geber sollte außerdem betonen, dass sein Feedback zwar subjektiv ist, jedoch nicht privat bzw. persönlich bezogen ist.

Da es hier auch wieder um ein Spiegelverhalten geht und die betroffenen Personen voneinander lernen können, sollte man eine dankbare und entgegenkommende Haltung an den Tag legen.

Wenn Du mehr über das Thema „Spieglein, Spieglein …“ erfahren möchtest, dann freue ich mich, wenn Du mich kontaktierst: office@rene-klampfer.at oder  +43 676 345 6852. Ich freue mich über Deine Kontaktaufnahme.

 

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