René Klampfer Mentorship

Warum bleibt der Sieger allein?

Vor kurzem bin ich auf eines der vielen lesenswerten Bücher von Paulo Coelho gestoßen. Obwohl ich erst angefangen habe, es zu lesen, hat es mich schon sehr zum Nachdenken angeregt.

Es handelt von Berühmtheit, Ansehen, Schönheit und falschen Träumen. Schon nach den ersten paar Kapiteln liest man von Konkurrenzkämpfen und davon, für die Liebe Welten zu zerstören. Es ist unter anderem der Ruhm, der den Menschen eine Art von Unsterblichkeit verspricht. Doch was nutzt Unsterblichkeit, die Chance, eine ewige Legende zu werden, wenn man als Sieger doch allein bleibt? Inwiefern ist das Errungene dann noch ein Sieg?

Und wie kann man sich dazu befähigen im Namen der Liebe, Welten zu zerstören, wo doch die Liebe mit nichts Negativem in Verbindung zu bringen ist. Niemals würde die Liebe einen solchen Akt vertreten, da Liebe bedingungslos ist.

Um nun etwas spezifischer zu werden, will ich die in dem Buch behandelten Themen auf unseren Alltag beziehen. Speziell in der heutigen Zeit, immer schneller fortschreitenden Welt, in der Zeit der vielen Unternehmen, der vielen neuen Menschen, die wir kennenlernen, drängt sich manchmal auch ein gewisser Druck auf, nicht unterzugehen, sich vom großen Angebot an Produkten bzw. Dienstleistungen nicht verdrängen zu lassen.

Jeder rechtfertigt sein Verhalten dadurch, indem er behauptet, sein Unternehmen sei einzigartig und er müsse alles Nötige dafür tun, damit es den Grad der Unvergleichbarkeit erreicht. Doch wie weit ist man bereit zu gehen? Ohne dies jetzt dramatisch klingen zu lassen, bin ich doch neugierig, welche Bereitschaft ein Unternehmer an den Tag legt, um nicht aufzugeben.

Etwas ähnlich will ich auch in Bezug auf das Netzwerken andeuten. Und zwar tendiert man oft zu Begeisterung, wenn man eine Person kennenlernt, die über ein riesiges Netzwerk verfügt. Doch inwiefern ist dieser Mensch erfolgreicher, als jemand, der beispielsweise ein Netzwerk aus zwanzig Personen hat? Natürlich lässt sich über die Art des Erfolgs streiten. Es kommt darauf an, in welchem Bereich man erfolgreich sein will.

Doch der Punkt ist der, dass – auch wenn man sich zum Ziel setzt, Erfolg, oder sogar noch den größtmöglichen Erfolg, zu haben – sollte man dies immer auch in der Waage des Lebensgleichgewichts betrachten.

Denn erfolgreich sein, heißt glücklich sein. Wenn aber jedoch das Glück, das Lebensglück, darunter leidet und der Sieger schlussendlich doch allein bleibt – weil er ja jede mögliche Konkurrenz ausgrenzen will – so ist er in meinen Augen kein Sieger. Denn auf dem Weg zum Sieg hat er alles andere verloren.

Man kann auch nicht auf dem höchsten Thron der Welt sitzen und davon überzeugt sein, der einzige auf der Spitze zu sein. Denn man wird ziemlich schnell merken, dass diese Einstellung zu Einsamkeit führt. Und der Mensch wurde nicht in die Gesellschaft geboren, um einsam zu leben.

Natürlich ist jedem selbst überlassen, wie er sein Leben gestaltet, doch sollte man sich selbst immer wieder mal fragen, welchen Weg man geht, denn oft geht man, ohne wirklich die Richtung zu kennen.

Wenn Du mehr über das Thema „Warum bleibt der Sieger allein?“ erfahren möchtest, dann freue ich mich, wenn Du mich kontaktierst: office@rene-klampfer.at oder  +43 676 345 6852. Ich freue mich über deine Kontaktaufnahme.

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