René Klampfer Mentorship

Was machst Du mit Deinen Klötzchen?

Als Blogger und Netzwerker bin ich immer sehr interessiert an neuen Blickwinkeln, Meinungen und Einstellungen und lese deshalb auch selbst viele Blogs. Ich bin vor kurzem auf einen Blogartikel der Website www.waitbutwhy.com  gestoßen, der mich wirklich zum Nachdenken angeregt hat. Ich will ihn deshalb hier kurz zusammenfassen.

Es geht darum, dass man den Tag in Klötzchen stückeln kann und sich dann genau ansieht, wie man seine Zeit nutzt. Sagen wir, einem Menschen bleiben bei regelmäßigem, durchschnittlichen 7- bis 8-Stunden-Schlaf noch 16 bis 17 Stunden des Tages, die er in unterschiedlichster Weise lebt.

Diese Menge an Stunden mag einigen viel und anderen widerum wenig erscheinen. Aus diesem Grund sollten die Minuten, die sich daraus ergeben – zwischen 960 und 1020 Minuten – in Klötzchen zu je 10 Minuten gefasst werden. Um jetzt mit einem Maß weiterdenken zu können, nehme ich jetzt einfach 1000 Minuten – also 100 Klötzchen – her.

Wenn Du Dir jetzt überlegst, dass Du jeden Tag 100 Klötzchen zu 10 Minuten zur Verfügung hast, hat das womöglich schon eine andere Wirkung auf Dein Zeitverständnis. Vor allem wenn Du Dir nun Deinen Tagesablauf vorstellst.

Nehmen wir an, Du brauchst morgens 10 Minuten im Bad, ist das schon ein Klötzchen weniger. Ein Telefonat im Laufe des Tages kann auch schon mal 20 Minuten dauern – 2 Klötzchen also. Dann kannst Du Dir vorstellen, dass ein Mittagessen zwischen 30 und 60 Minuten dauern kann. Ich könnte Dir jetzt noch etliche Beispiele nennen und ich glaube Dir selbst fallen auch noch genug ein.

Ich will nun keinesfalls Hektik vermitteln, indem ich irgendwie schreibe, dass ein Klötzchen nach dem anderen verbraucht wird! Diese Darstellung sollte lediglich eine mögliche, kompakte und überschaubare Darstellung eines Tages bieten. Mir ist dabei wichtig, zu reflektieren und nachzudenken, womit ich diese Klötzchen fülle, wie ich sie nutze.

Dazu kann es aber auch durchaus gehören, dass ein Klötzchen nicht mit etwas Bestimmtem erfüllt wird, sondern, dass ich es in meinen Gedanken leer lasse und mir beispielsweise einfach 10 Minuten Auszeit gönnen will und nichts tun will. Oder dass ich hier einfach auf meine Spontanität vertraue.

Dabei geht es vor allem darum, alles was mir wichtig ist und mir Spaß macht, auszuleben und den Wert der Zeit zu erkennen.

Es geht nicht darum, Klötzchen zu sparen, denn das ist gar nicht möglich. Die Zeit vergeht so oder so, deswegen solltest Du genau das für Dich Wertvollste daraus machen. Wobei es aber auch nicht darum geht, jede Minute des Tages zwanghaft mit irgendeiner Aktivität oder einer sinnvollen Aufgabe zu versehen.

Um Dir meine Absicht dieses Artikels zu zeigen, will ich Dir noch ein Zitat aus einem Buch von Simone de Beauvoir mitgeben: „Sie wollen keine Zeit verlieren, sie sollen kein Geld vertun und niemals eine Gelegenheit ungenutzt lassen. Aber niemals, niemals fragen sie sich, was man dabei gewinnt, wenn man immer versucht, nichts zu verlieren.“

Wie immer geht es um Deine innere Zufriedenheit, welche einfach Balance in diesen Dingen erfordert.

Wenn Du mehr über das Thema „Was machst Du mit Deinen Klötzchen?“ erfahren möchtest, dann freue ich mich, wenn Du mich kontaktierst: office@rene-klampfer.at oder  +43 676 345 6852. Ich freue mich über deine Kontaktaufnahme.

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